Teil 2: Der Sommer geht, Schatten werden länger…

Lieber Dirk,
lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommi, dies nenne ich wahrlich konstruktive Kritik, zwinker…
Meine Antworten auf Deine Fragen als Kommi haben die Begrenzung von 4000 Zeichen nicht überlebt, daher gestatte ich mir einen Teil 2, hihi…
Dir zu Ehren sozusagen, kicher…
Nun beantworte ich Dir mal Deine Fragen:

-WIE oder WORURCH ist eine verschattete, in der Dunkelheit umherirrende Seele in der Lage, das Licht zu erkennen?

°Da antworte ich mal allein aus dem Alltagsgeschehen heraus kurz und knapp: An allem, was dem Menschen POSITIVITÄT verschafft! Egal in welcher Form, egal in welchen Mengen, egal mit welchen Hilfsmitteln! In diesen Dingen, Menschen, Formen, Hilfsmitteln etc. fühlt er sich wohl, möchte er länger verweilen oder sich weiterentwickeln… sei es Kunst, Musik, Religion, Gespräche, Tanz, Theaterbesuche, Ausflüge, Schriftstellerei etc… dies alles ist „lichtvoll“!

-Was gibt ihr die Möglichkeit, die reine Quelle von allen weiteren Irrgärten zu unterscheiden?

°Wenn der Mensch sich wohl fühlt und die POSITIVITÄT geniesst, dann befindet er sich in der lichten Quelle. Alles, was ihn aus dieser POSITIVITÄT herausbringen könnte, sind Irrgärten.

-Wie kann ein Wesen seine Reine Natur noch erkennen, wenn es sich doch so weit davon entfernt hat?

°Wenn der Gedanke im Menschen auftaucht das irgendetwas nicht stimmig ist, das sich eine Begebenheit „fremd“ anfühlt, oder der Mensch findet sich in Situationen wieder, in die er freiwillig nie geraten wollte… all das zeigt diesem Menschen seinen wahren, also „lichten Kern“. Denn alles, was dieser Mensch nicht „freiwillig“ macht, ist „Fremdbestimmung“. Und ich gehe nun nicht von den dunklen Seelen aus, die wir zur Dualität des Seins auch benötigen, zwinker, ich gehe vom „lichten“ Menschen aus, dem es nicht gut geht, da er sich fremdbestimmt fühlt. Durch welche Gegebenheiten auch immer…

-Was gibt ihr die Sicherheit, nicht wieder einer unreinen Weisheit oder Energiequelle auf den Leim gegangen zu sein?

°Tja, ich bin der Meinung, das wir diese Erfahrungen brauchen um uns (unter anderem) unserem „Licht“ bewusst zu werden. Je tiefer der Schmerz durch negative Erfahrungen, umso kraftvoller empfinde ich die „lichte Seele“. Ich bin der Überzeugung, das nur eine kraftvolle (Kraft=Licht) Seele auch dermassen grosse Dunkelheit überwinden kann. Man bekommt Grundaufgaben, die man sich vor Eintritt in das irdische Leben „ausgesucht“ hatte. Und je mehr Erfahrungen die Seele in vergangenen Leben angesammelt hatte, um so intensiver werden die kommenden sein. Bürgerlich ausgedrückt: Man lernt von der Pieke auf, keiner ist sofort ein Geselle. Für manche Menschen ist dieses Bewusstsein der eigentlichen seelischen Stärke ein Trost, die viel in ihrem Leben mitgemacht haben oder mittendrin sind. Wenn sie sich nur bewusst machen würden, wie stark sie eigentlich „innerlich“ sind (durch die Summe der ge/durchlebten Leben und der Erfahrungen), dann lässt sich vieles im Alltag wieder leichter lösen. Dieser Mensch braucht sich nicht mehr „nur“ als Opfer zu fühlen. Oder gar als willenlos. Er wird sich der wahren Stärke bewusster, die diesem Menschen wieder Kraft zurückgeben kann. Selbst in gerade lebenden, negativen Situationen. Ein bewusster Mensch kann dann objektiver die Situationen etc. überdenken… Warum mache ich diese Erfahrungen? Zu welchem Ergebnis werden sie führen? Und vor allen Dingen: Zu welchem Ergebnis sollen sie führen? Bin ich damit einverstanden? Was kann ich tun, wenn es sich negativ entwickelt und ich dies nicht möchte?

-Außerdem würde mich interessieren: Was rätst Du einer Seele, die dämonisch beherrscht wird und eingesperrt ist, abgekapselt und missbraucht?
Was ist mit jenen, die von Dämonen der Angst verfolgt und genötigt werden, Ihnen zu gehorchen.
Wie entkommen all die entmündigten, versklavten Seelen ihren Peinigern?

°Also pauschal von Exorzismus zu sprechen finde ich persönlich nicht gut. Würde den Kirchen die Türen einrennen und nur deren Dogma unterstützen und weniger behilflich sein.
Es gibt mehrere Wege, die man einschlagen kann um ersteinmal festzustellen, ob und welcher Dämon am Werke ist. (Es kann ja auch eine erdgebundene Seele sein, die weiss, das Du sie siehst und Du ihr helfen sollst, da sie so verzweifelt ist…) Wie man zuvor gelebt hat, wie man quasi an „so einen“ geraten konnte…
Aber der wichtigste Punkt ist: Der Betroffene muss den „Willen“ haben, sich nicht mehr beherrschen zu lassen! Danach sollte er überdenken, welche Zweifel in ihm die „Fremdbestimmung“ ausgelöst/zugelassen haben könnten und alle bisherigen Versuche daher fehlschlugen liessen, falls man diese Zweifel nicht aufgelöst hat! Und der weitere Faktor ist: Es gibt auf der Astralebene meiner Meinung nach keine Geheimnisse! Was „Oben“ als Wissen vorhanden ist, ist ebenso „Unten“ vorhanden. Wer also meint, mit einem Geheimcode zwischen der verstorbenen Grossmutter und einem selbst ist „Tischerücken“ oder „Gläser rücken“ energetisch abgesichert, der irrt gewaltig!!! Die innere, lichte Stärke ist ausschlaggebend für lichtvolle Erfolge! Und alle Wege, die wieder zum Licht führen, lassen früher oder später jeden Dämon etc. weichen, wenn die besessene Seele dies auch WILL und keine ANGST vor weiteren Angriffen hat, die nur dazu führen sollen, vom lichtvollen Weg abzuweichen!!
Als kleine aber nützliche Affirmation vielleicht:

Ich atme jetzt mit jedem Atemzug Angst aus, sie wird im Licht zu Licht verwandelt.

-Kennst Du den Weg?

°Hihi, nein, ich kenne nicht alle Wege, dazu sind meine Beinchen zu kurz. ( Kleiner Scherz am Rande) Ich kenne „meine“ Wege, die ich gegangen bin, gehe und noch gehen werde. Durch Erfahrungen die ich machen wollte und durch Erfahrungen, die ich machte, um mir „meinem Licht“ bewusst zu werden. Und ich geniesse jeden einzelnen Schritt, da ich für mich persönlich weiss, wohin dieser Weg führen wird. Und sollte ich mich mal für einen Umweg entscheiden, dann wird meine Seele wissen, warum dort die Entwicklung etwas mehr Zeit in Anspuch nimmt. Und bei Abzweigungen freue ich mich, da meine Seele wohl flotter zu sein scheint, als ich mir selbst „bewusst“ zutraute, zwinker…

Ich hoffe, in diesem Kommi/Blogeintrag kannst Du erspüren, was ich rüberbringen wollte. Pauschal kann man jedes einzelne Individuum ja nicht mit den anderen vergleichen. Aber ich hoffe, ich habe Dir meinen Ansatz verständlich machen können.

Lichtvolle Grüsse
Minja Tanka

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